Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kunststätte Bossard

Das Museum Kunststätte Bossard: Am Rande von Jesteburg errichteten Johann und Jutta Bossard in der Zeit von 1911 bis 1950 auf einem gut 3 Hektar großen Heide-grundstück ein einmaliges Gesamtkunstwerk – die Kunststätte Bossard. In dem heutigen Museum können Sie Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst erleben.

Zwischen Jesteburg und Lüllau verwirklichten Johann Michael Bossard und seine Frau Jutta Bossard-Krull ihren Lebenstraum von einer Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen. Sie arbeiteten bis zum Tode Johann Michael Bossards (1950) unermüdlich an diesem Werk. Dabei wurden nicht nur die verschiedenen Stile der Zeit aufgegriffen, sondern auch unterschiedliche und moderne Materialien verwendet.

Die historischen Gebäude der Kunststätte Bossard sind im Originalzustand erhalten. Das Wohn- und Atelierhaus im Heimatschutzstil ist bis in das kleinste Detail künstlerisch ausgestaltet. Neben dem Wohnhaus ist der 1926 in Back-steinexpressionismus errichtete Kunsttempel zu besich-tigen. Auf dem Waldgrundstück hat das Künstlerehepaar eine beeindruckende Gartenanlage mit z.B. Baumtempel, Klostergarten, Gemüse- und Obstbaumgärten geschaffen.

Viele Fragen zur Geisteshaltung des Künstlers Johann Bossard und seiner Frau insbesondere im National-sozialismus sind noch heute ungeklärt. Im Sommer 2021 beauftragte die Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin mit der objektiven und wissenschaftlich fundierten Aufarbeitung der Rolle des Ehepaares Johann und Jutta Bossard zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Das Forschungsvorhaben wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Die Ergebnisse und Zwischenergebnisse dieser Forschung werden regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Reden wir über Bossard“ an der Kunststätte Bossard vermittelt.

Im Neuen Atelier werden regelmäßig Sonder-ausstellungen gezeigt. Die Kunststätte als lebendiges Museum bietet den Besuchern neben Markttagen auch Lesungen, Vorträge, Konzerte und zahlreiche Kreativ-kurse für Erwachsene und Kinder.

Lebenswelten

das private Leben des Künstlerehepaars Bossard

Das private Leben des Künstlerehepaars Bossard und das Leben an der Kunststätte stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung.

Das Künstlerpaar Bossard auf dem verglasten Balkon (Foto: Kunststätte Bossard)

Zwischen 1911 und 1950 verbindet Johann Michael Bossard, ab 1926 gemeinsam mit Jutta Bossard (1903–1996), verschiedene Künste zu einer großen Einheit, zu einem Gesamtkunstwerk. Wichtiger Bestandteil dieser Idee ist auch der Mensch.

Die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Gästen sind hier jedoch nicht nur künstlerisch tätig, sondern sie bestreiten ihr Leben, ihren Alltag. Selbstversorgung ist aufgrund der ländlichen Lage eine Notwendigkeit. Anzucht von Gemüse und Obst, Tierhaltung, aber auch der Anbau von Getreide oder Buchweizen gehören zum Alltagsleben dazu. Ebenso spielt das Kunsthandwerk eine große Rolle. Neben der Gestaltung von Textilien, wie Teppichen und Kissen für den Eigengebrauch, gestalten Bossards auch Porzellanservice.

Das private Leben, der Alltag an der Kunststätte Bossard, steht im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung. Wer waren die Bewohnerinnen und Bewohner der heutigen Kunststätte? Wie sah ihr Leben hier aus? Diesen »Lebenswelten« im Kontext der Entwicklung der Idee von der Wohn- zur Kunststätte spüren wir nach.

Ausstellungsdauer: 02. Jun. 2024 – 10. Nov. 2024

Das Café im Hof lädt bei Kaffee, Kuchen, Suppen und anderen hausgemachten Kleinigkeiten zum Verweilen ein.

Öffnungszeiten: März – Oktober Di-So 11-18 Uhr November – Februar Di-So 11-16 Uhr

Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard
Bossardweg 95
21266 Jesteburg
Tel.: 0 41 83 / 51 12
Fax: 0 41 83 / 77 62 66
info(at)bossard.de


Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kunstinitiative TUHH

Einst Kaserne – heute Hauptgebäude der TUHH

Kunst an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat Tradition. Schon in den 90er-Jahren hatte das Engagement einer Arbeitsgruppe aus Studierenden und Künstlern, gefördert von Professoren und anderen Hochschulangehörigen, zu einer großen Ausstellung auf dem Campus geführt: „Die unbekannte Größe“, die sich mit dem Thema Kunst und Technik auseinandersetzte.

Der Höhepunkt dieser Auseinandersetzung war das DFG geförderte Graduiertenkolleg Kunst und Technik.

In dieser Zeit wurde auch die Arbeit „Wende 80“ der Konzeptkünstlerin Hanne Darboven im Gebäude M installiert. Diese Arbeit ist als „Kunst am Bau“ an die Universität gekommen. Kunst am Bau hat in der Bundesrepublik eine lange Tradition, die bis in die Weimarer Republik zurückreicht. Seit der Empfehlung des Deutschen Bundestages 1950, bei allen Bundesbauten einen festen prozentualen Anteil der Bausumme für Kunst einzusetzen, sind im Auftrag des Bundes mehrere tausend Kunstwerke entstanden. So sind auch weitere verschiedene Kunstwerke von Berto Ladera, Maria Pirwitz, Dorothe Schweitzer, Alfred Mahlau, Peter Friedl oder Chui Wang auf diesem Weg oder durch Schenkungen in den Besitz der TUHH gelangt.

Die Kunstinitiative führt diese Tradition fort und hat sich zum Ziel gesetzt, die Kunst- und Kulturszene Harburgs den Studierenden und Mitarbeitern der TUHH näher zu bringen und bietet zu diesem Zweck Führungen z.B. durch die Sammlung Falckenberg, dem Kunstverein Harburger Bahnhof und dem Archäologischen Museum/Stadtmuseum Harburg an.

Mit der Eröffnung des Hauptgebäudes finden seit 2012 zudem zusätzlich wechselnde Ausstellungen statt, womit die TUHH sich zu einem festen Bestandteil der Hamburger Kulturszene etabliert hat.

Adresse: Schwarzenberg-Campus 1, 21073 Hamburg-Harburg

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kunströsterei

Das Fleth der Hansestadt Buxtehude mit seinen kleinen Geschäften und Cafés, dem bunten Treiben der Möwen und Enten, dem historischen Ewer `Margareta` ist schon immer ein Magnet für Touristen, Buxtehuder und Buxtehuderinnen, die dem Trubel der um die Ecke liegenden Geschäfte entgehen wollen. Hier fanden viele auch die feine „Rösterei am Fleth“ und das ihr angeschlossene Café. Ein Geheimtipp, denn hier wurde nicht nur ein ausgezeichneter vor Ort gerösteter Kaffee ausgeschenkt – er konnte auch gleich ganz gemütlich direkt am Fleth genossen werden.
Nachdem das Café schloss, wurde aus dem ehemaligen Café die Kunströsterei. Der bildende Künstler Sven Brauer richtete hier im Mai 2024 eine Produzentengalerie ein, in der er Zeichnungen und Illustrationen niedrigschwellig präsentiert und auch vor Ort gestaltet. Ein Teil des alten Interieurs blieb in den Räumen, so dass der Charme des Cafés erhalten bleibt. Wichtiger Punkt des kulturellen Hotspots ist die Kommunikation und Interaktion mit den Nachbarn, den Bürgern der Stadt und den die Stadt besuchenden Touristen. Es finden in unregelmäßigen Abständen Gemeinschaftsausstellungen statt, in deren Rahmen ein Gastkünstler oder eine Gastkünstlerin gemeinsam mit Sven Brauer ein Thema künstlerisch aufarbeitet und die Besucher des Fleths zum Gedankenaustausch einlädt.


In der Kunströsterei finden die interessierten Besucher neben Zeichnungen und Gemälden dann auch Skulpturen und Objekte befreundeter Künstlerinnen und Künstler. In Abständen werden in der Kunströsterei auch Künstlerstammtische stattfinden, in deren Verlauf Künstlerinnen und Künstler aller Couleur sich nicht nur austauschen, sondern auch Besucher gerne und warmherzig in die Gespräche einbezogen werden.

Katharina Bodmann & Sven Brauer

– Ausverkauf der Städte

Im Mai und Juni zeigt Katharina Bodmann, eine Buxtehuder Fotografin, gemeinsam mit Sven Brauer die Folgen der baulichen Verdichtung. Bewusst romantisierend rücken sie den „alten“ Stadtteil, der ja auch immer Erinnerungen, Geschichten und Geschichte sichtbar macht, in den Vordergrund ihrer Arbeit.

Sie dokumentieren mit ihren Arbeiten sowohl das „alte“ Altkloster; ein Stadtviertel Buxtehudes, welche für so viele Viertel mancher Städte steht, mit seinen vielfältigen Läden, Wohnungen und Häusern wie auch, als negativen Gegenpol, das „neue“ Altkloster – eine familienfeindliche Schlafburg für gutsituierte Paare. Katharina Bodmanns Fotografien agieren dabei als Dokumentationen eines gelebten Erbes. Sie erfassen die Patina der Zeit an den Fassaden, die Spuren vergangener Tage, und legen damit eine Brücke zur Gegenwart. Es offenbart sich eine künstlerische Synthese mit Sven Brauers farbigen, mit leichtem Strich gezeichneten Zeichnungen, deren leere, schwarze Fenster die traurige Zukunft der Gebäude
erahnen lassen.

Sven Brauer (Jg. 1961) lebt und arbeitet in Buxtehude. Nach seiner Ausbildung zum Raumausstatter und Grafiker arbeitete er in verschiedenen Werbeagenturen und Verlagen. Parallel erhielt er seine künstlerische Ausbildung bei H. Westphal und H. Janssen. Seit 2010 ist er als freier Künstler tätig. Zudem ist er Autor und Illustrator, Dozent für Urban Sketching und Aquarellmalerei sowie künstlerischer Leiter auf Mal- und Zeichenreisen. In Buxtehude organisierte er mehrere Jahre das Buxtehuder Kunstfest.

Katharina Bodmann (Jg. 1983) ist freiberufliche Fotografin, lebt und arbeitet in Buxtehude. Neben Auftragsfotografie hat sie stets eigene Projekte im Bereich Kunst, Kultur, Theater.

Adresse: Kunströsterei | Ostfleth 36 |21614 Buxtehude
Tel.: 0 41 61 – 30 16 153 · brauersven.jimdofree.com

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Mayr`sches Haus

Das Mayr´sche Haus in der Harburger Lämmertwiete (Foto: Sabine Schnell)

Das im 17. Jahrhundert am Kleinen Schippsee 16 erbaute Mayr´sche Haus gehörte zu den schon vor dem Zweiten Weltkrieg unter Denkmalschutz gestellten Alt-Harburger Bürgerhäusern. 1954 wurde es nochmals aufwendig restauriert, bis dann nur wenige Jahre später das benachbarte Kaufhaus Karstadt Erweiterungspläne hatte, denen das Fachwerkhaus zum Opfer fiel. Bald nachdem die Abrisspläne bekannt wurden, entwickelte sich eine rege öffentliche Diskussion zur Rettung des Hauses. Ohne eine endgültige Lösung gefunden zu haben, wurde das Gebäude 1969 abgetragen und im Archäologischen Museum mit Sitz in Harburg eingelagert. 16 Jahre später erinnerte man sich an das Haus und in der Ägide des damaligen umtriebigen Bezirksamtsleiters Jobst Fiedler wurde die Idee geboren, das “Mayr´sche Haus” in der heute als Altstadtmeile bekannten „Lämmertwiete“ und mit neuen Balken wieder zu errichten.

Stipendiatin Joanna Nortreux im Atelier des Mayr´schen Hauses

1987 gründete sich dann der Verein “Künstler zu Gast in Harburg”, dem das Gebäude übergeben wurde. Der Verein hat seither die Aufgabe, sich um das Baudenkmal ebenso zu kümmern wie um künstlerische Stipendiaten. Denn im Haus befinden sich ein Ladengeschäft, Büros und Wohnungen und im Dachgeschoss das Atelier. Aus den Mieteinnahmen werden die Kosten zum Unterhalt des Hauses bestritten und aus den Überschüssen jedes Jahr ein Stipendium sowie Materialzuschüsse vergeben.

Aus Deutschland kamen u.a. Künstler aus Braunschweig, Berlin, Leipzig, Dresden, Hannover. Außerhalb Deutschlands wurden Künstler aus Litauen, USA, Russland, Australien, China, Tschechien, Kroatien, Israel, Japan, Luxemburg, Schweiz, Korea u.a. Ländern beherbergt.

Nach Möglichkeit werden Ausstellungen, Veröffentlichungen und die Herausgabe von Jahresgaben erwünscht und finanziell unterstützt. Zu den Künstler*innen zählten u.a. Pfitzner, Debus, Ross, So-Ah Yim, Linde, Nir Alon, Yvette Kießling Petschatnikov, Levesque, Narozna, Inagaki, Oppermann, Voerkel, Busch, Lynen und Maaß.

Adresse: Lämmertwiete 14, 21073 HH-Harburg

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kulturhaus Süderelbe

Das Kulturhaus Süderelbe ist seit fast 50 Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Süderelbe. Seine Kursangebote, zahlreiche Veranstaltungen und die enge Zusammenarbeit im Stadtteil bieten ein breit gefächertes Angebot für Jung und Alt. 

Im Kulturhaus kann man sich kreativ ausprobieren, künstlerische Fertigkeiten ausbilden oder vertiefen. Hier kann man Kunst und Kultur gemeinsam mit anderen gestalten oder in geselliger Runde Veranstaltungen und Ausstellungen genießen. 

Ziel der Arbeit des Kulturhaus-Teams ist es, Zugang zur Kunst und Kultur wohnortnah zu ermöglichen und zur künst­lerischen Selbsttätigkeit und Selbstorganisation zu ermutigen. Mit seinen Angeboten bietet es einen Freiraum im Alltag an. Fachkräfte leiten Interessierte künstlerisch an und begleiten und unterstützen sie bei der Umsetzung von Ideen und Projekten. Das Angebot reicht von Bildhauerei über Töpfern bis hin zu Malerei und Tanz. Auch Musik kommt nicht zu kurz. Angefangen bei Instrumentalunterricht über den PopUp Chor bis zur Little BigBand.

Der Quartiersraum „JoLa“ mit seiner Kulturbühne bietet mit einem attraktiven Stadtteil- und Kulturprogramm viele Möglichkeiten für Kultur und Begegnung. Das sind neben den Kultur- und Kinoveranstaltungen offene Angebote wie der Nachbarschaftstreff JoLaMi und das Café Welcome der Initiative Willkommen in Süderelbe.

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09 – 22 Uhr je nach Kurs- und Veranstaltungsangebot, wie auch an Wochenenden.

Adresse: Am Johannisland 2 | 21149 Hamburg

www.kulturhaus-suederelbe.de

Iryna Kogan: Vilnius – Mythos und Magie

Entdecken Sie die faszinierende Welt von Vilnius in einer Ausstellung, die dem Glanz und der Liebe zur Hauptstadt Litauens gewidmet ist. Die Bilder zeigen Vilnius, eine Stadt, eingebettet in Mythen, Kunst und dem Drang nach Freiheit. Tauchen Sie ein in die Legende um den litauischen König Gedemin und den eisernen Wolf, dessen mystisches Heulen einst den Grundstein für die Gründung Vilnius’ legte.

Die Ukrainerin Iryna Kogan lebt seit 2007 in Deutschland und führt mit der Ausstellung durch ihre persönliche Reise der Verzauberung und Zuneigung zu Vilnius. Als Hausärztin mit einer brennenden Leidenschaft für Kunst und Malerei, schöpft Kogan ihre Inspiration aus der Natur, antiken Städten, Mythologie und Geschichte. Die ausdrucksstarken Ölgemälde der Autodidaktin laden dazu ein, eine tiefe Verbindung zur Stadt Vilnius zu knüpfen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Jun.

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Habibi Atelier

Die Idee eines sogenannten Habibi Ateliers (arabisch für geliebtes Atelier) unter Sly K. entstand 2015. Zunächst handelte es sich um ein Projekt für Geflüchtete in unterschiedlichen Flüchtlingsunterkünften in Hamburg. Seit Ende 2016 hat sich die Zielgruppe deutlich vergrös-sert. Seitdem sind alle Harburger*innen seit Mai 2017 im Einkaufszentrum Harburg Arcaden willkommen. Die Grundidee ist, dass die Atelier-Türen für alle Menschen kostenlos offenstehen. 

Es handelt sich um einen Kunst-Begegnungsraum für alle Harburgerinnen und Harburger, die Lust haben, künst-lerisch aktiv zu werden. Egal, ob Schüler oder Senioren, Geflüchtete oder Einheimischer, mit oder ohne Handicap, alle können die barrierefreien Räumlichkeiten nutzen. Das Atelier bietet die Chance, dass geflüchtete junge Menschen mit Kunst-Studierenden sowie langjährigen einheimischen Künstlern aus Harburg zusammen-arbeiten und gemeinsam neue Ideen umsetzen und andere Techniken ausprobieren können. Das Atelier bietet einen Ort, an dem sich Personen begegnen und sich und ihre Kulturen kennenlernen können, die sich andernfalls wahrscheinlich nie begegnet wären und leistet somit einen großen Anteil zur alters- und kulturübergreifenden Integration und Inklusion in Harburg. 

Winter Kunst

Sly – Reise

In der Ausstellung “Winter” werden um die 8-10 Künstler*innen des Habibi Ateliers ihre Werke präsentieren. Im letzten Jahr ist im Habibi-Atelier viel passiert, es fanden mehrere Ausstellungen und Projekte statt. Zudem wurde das Atelier renoviert. Darum hat sich das Team seit Januar neben seinen täglichen Aufgaben zurückgezogen. Jetzt kann die Crew es kaum erwarten, die im Winter entstandenen Projekte zeigen zu können!
Gemalt wurde in Öl und Pastell. Außerdem wird es Collagen zu sehen geben!
Die Ausstellung wird am 14.06 um 15:00 im Habibi Atelier in den Arcaden Harburg eröffnet. Valerie, eine der sogenannten Habibis, wird eine Eröffnungsrede halten und in die Ausstellung einführen und wer will bekommt auch einen Wein. Am Montag, den 17.06, wird Luka einen Pastell Workshop anbieten, der offen ist für alle die teilnehmen möchten. Atelier-Initiator und -Leiter Sly wird der Ansprechpartner für alles weitere sein.

Adresse: in den Harburg Arcaden (OG), Lüneburger Str. 39, 21073 Hamburg-Harburg

Ausstellungsdauer: Fr., 14. Jun. – 20. Jun

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kunsthaus Stade

Inmitten der Stader Altstadt werden in der pittoresken Atmosphäre eines historischen Fachwerkhauses Klassiker der bildenden Kunst ebenso wie junge künstlerische Positionen gezeigt. Hannah Höch, August Macke und Georges Braques sind Vertreter*innen des 20. Jahr-hunderts, denen deutschlandweit beachtete Ausstel-lungen gewidmet wurden. Darüber hinaus werden jährlich namhafte Gegenwartskünstler*innen vorgestellt, bislang etwa Thorsten Brinkmann oder Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R. Drei Ausstellungen pro Jahr laden ein Publikum von Jung bis Alt zu spannenden Kunsterlebnissen ein, die auf drei Etagen präsentiert werden.

Öffnungszeiten: Di, Do, Fr: 10-17 Uhr / Mi: 10-19 Uhr / Sa, So: 10-18 Uhr

Adresse: Wasser West 7 |21682 Stade

Marinella Senatore – together we stand

Marinella Senatore (Foto: Marco Anelli)

Die aus Italien stammende Marinella Senatore (*1977) ist international bekannt für ihre öffentlichen Paraden, die Tanz, Musik, Popkultur und Aktivismus verbinden und mit Menschen aus der Bevölkerung vor Ort entstehen. Ihre groß angelegten Umzüge, bei denen bereits über sieben Millionen in 23 Ländern mitgewirkt haben, machen neue Formen von Gemeinschaft erlebbar. Entgegen sich zuspitzender Logiken von Perfektion, Produktion und Erfolg geht es um die Erfahrung eines „gemeinsamen Herzschlags“, wie die Künstlerin sagt, und um eine „Wiedergutmachung auf der Straße“. Die Ausstellung zeigt Werke, die Senatore aus dieser DNA ihrer Paraden heraus entwickelt. Farbenfrohe Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Videos und Installationen befassen sich mit (historischen) Protestkulturen. Im Zentrum steht dabei der Körper als etwas, das immer auch öffentlich ist, individuell und kollektiv. Er ist ein Ort aktueller Krisen und birgt zugleich das Potenzial von Veränderung und Zusammenge-hörigkeit.

Parade in der Altstadt von Salzburg 2023 (Foto: wildbild, Herbert Rohrer)

Ein Schlüsselelement in Senatores Werk ist die Überzeugung, dass Kunst als Katalysator für sozialen Wandel fungieren kann. In einer Welt, in der soziale Nachhaltigkeit immer dringlicher wird, trägt sie mit ihrer Kunst dazu bei, eine inklusivere, engagiertere und resilientere Gesellschaft zu gestalten. Diese zentralen Aspekte sozialer Nachhaltigkeit sollen auch im Rahmenprogramm zur Ausstellung zum Tragen kommen.

Speziell zur SuedArt lädt die Künstlerin und das Kunsthaus Stade dann zum gemeinsamen Picnic auf der Wiese am Frelichtmuseum ein. Details.

Die Ausstellung läuft vom 08. Jun. bis 08. Sept.

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Galerie 1565

Die GALERIE1565 ist ein Raum für zeitgenössische Kunst, eine der größten privaten Galerien Hamburgs mit über 660qm Ausstellungsfläche. Seit Frühjahr 2023 hat sich die GALERIE1565 mit monatlich wechselnden Ausstellungen zu einem etablierten Ort für zeitgenössische Kunst lokaler und internationaler Künstler in Hamburg gemacht. 

Die Philosophie besteht darin, einen geschlechteraus-gewogenen Kunstmarkt zu fördern, der auch regionale Künstler umfasst. Die Galerie versteht sich als einen gastfreundlichen und offenen Ort für alle, die sich für zeitgenössische Kunst interessieren. In Hamburgs Kunstszene gibt es viele aktive Akteure und die Galerie sieht es als ihre Aufgabe, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. 

Besucher dürfen keinen klassischen White Cube erwarten. Der Name der Galerie entstammt dem Baujahr des Fachwerkhauses – 1565. Ehemals eine Blaufärberei, verschmelzen in diesen historischen, schiefen Räumen Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise und schaffen einen kontrastreichen Spannungsbogen zwischen Kunstwerk und Baugeschichte. Im Jahre 2023 erfolgte die Auszeichnung mit dem Denkmalpreis für eins der am besten sanierten historischen Gebäude Deutsch-lands. 

In der Galerie finden thematisch wechselnde Ausstel-lungen zeitgenössischer Kunst junger Kunstschaffender statt. Das Programm umfasst neben der klassischen Galerietätigkeit auch die Kunst- und Kulturvermittlung in Workshops, Performances und weiteren exklusiven Events. Zudem werden die Räumlichkeiten für Konferenzen & Seminare temporär vermietet.

Adresse: Harburger Schloßstraße 13, 21079 Hamburg

Öffnungszeiten: Die. – Fr. 12-18 Uhr | Sa. 11-15 Uhr

aktuelle Ausstellung: Franz Kaiser – oh schöne Welt (bis 31. Aug.)

Kategorien
Orte & Ausstellungen

Kleine Fleth-Philharmonie

Klein und fein auch für die Kunst …

Mitten in der malerischen Altstadt von Buxtehude befindet sich die Kleine Fleth-Philharmonie – ein exklusiver und privater Konzertraum, dessen klangvolles Herz ein Steinway A aus dem Jahr 1906 ist. Initiator Hasko Witte, selbst aus dem Kultur-Marketing der Musik, hat aus einer früheren Damenboutique einen Kulturort mit besonderem Flair geschaffen. Hier finden in unregelmäßigen Abständen hochkarätige Konzerte aber eben auch Lesungen und Kunstausstellungen statt. Es stellen bildende Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Malereien, Zeichnungen oder Fotografien aus. Diese Ausstellungen wechseln alle zwei Monate und können auch unter der Woche und ohne Konzert besichtigt werden – der Eintritt dafür ist frei. Seit der Eröffnung stellten vor allem Künstler*innen mit lokalem Bezug aus: Andrea Rischmann, Petra Kiesow, Jutta Weiss, Regina Kehn, Urte Stehr, Julia Rathjen, Katinka Mustelin, Maren Krause oder Iris Hofmann.

Katrin Engelking – Bullerbü in Buxtehude

Künstlerin Katrin Engelking hat bereits zahlreiche Bilder- und Kinderbücher illustriert, unter anderem zu Texten von renommierten Kinderbuchautorinnen wie Kirsten Boie und Paul Maar. Sie hat auch eigene Bücher veröffentlicht, wie “Anne im Tal der tausend Tropfen” und Geschichten über den kleinen Jungen Flo. Seit vielen Jahren gibt sie den Figuren von Astrid Lindgren ein neues Gesicht. Seit vielen Jahren widmet sich Engelking mit Leidenschaft den Illustrationen der Werke von Astrid Lindgren. Ihre Bilder “verbinden Astrid Lindgrens Welt überzeugend mit der Wirklichkeit ihrer Leser”, so die Zeitschrift Eselsohr.

Im Rahmen der Konferenz für Kinderbuchillustration “Bunte Hunte” präsentiert die Kleine Fleth-Philharmonie nun eine Auswahl von Katrin Engelkings Lindgren-Illustrationen. Die Ausstellung „Bullerbü in Buxtehude“ zeigt die Vielfalt von Engelkings Arbeiten und lädt ein, die Welt von Astrid Lindgren neu und auch wieder zu entdecken.

www.katrin-engelking.de

Die Ausstellung läuft vom 07. Juni bis 31. Juli 2024. Eintritt frei!

Öffnungszeiten: Mo-Fr. von 10-18 Uhr

Adresse: Westfleth 37, 21614 Buxtehude

Kategorien
Orte & Ausstellungen

KulturWohnZimmer

Das Stadtteilatelier im Kulturwohnzimmer ist ein offenes Atelier, zentral und gut sichtbar im Gloria-Tunnel der Harburger Einkaufspassage “Lüneburger Straße”. Zwei leitende Künstler*innen öffnen den Raum einmal in der Woche für explizit alle Menschen, einmal in der Woche und transformieren ihn im Sinne der Sozialen Plastik, zu einem Ort für spontane Konzerte, große und kleine bildnerische Kunstwerke, skulpturale Arbeit, sowie künstlerische Irritationen des alltäglichen Innenstadt-lebens. In diesem Rahmen finden intensive gemeinschaftliche künstlerische Prozesse mit Passant*innen und Besucher*innen statt, werden Performances entwickelt und umgesetzt und Momente der Begegnung geschaffen, durch die unvorhergesehenes Neues entsteht. Die künstlerische Auseinandersetzung reicht von persönlichen über regionale bis zu gesamtgesellschaftlich relevanten Themen.

Ziel ist es, mit dem Angebot eine Lücke im sozio-kulturellen und inklusiven Angebot Harburgs zu bespielen, zu verkleinern und damit sozialen Barrieren entgegenzuwirken. Durch vielseitige Präsenz und Aktivität wird die Wahrnehmung auf Harburgs vielseitiges, reichhaltiges Stadtteilleben gerichtet und zum aktiven Mitgestalten motiviert. Durch das Angebot wird mit direkter Verbindung und teils im öffentlichen Raum ein transparenter Ort der künstlerischen Ko-Produktion, des Diskurses, der gemeinsamen Kultur und des sozialen Miteinanders, zum Wohlfühlen und Begegnen geschaffen. Kontakt und Austausch entstehen über die Grenzen des gewohnten sozialen Kreises hinweg. Dieser Austausch und das künstlerische Wirken in der Gruppe ermöglichen Einblicke in unbekannte und überraschende Perspektiven, sowie ein gemeinschaftliches mit- und voneinander Lernen.

Öffnungszeiten: Mittwoch 15 – 20 Uhr (andere Termine siehe Website)

Adresse: Gloria-Tunnel, Lüneburger Straße 1a, 21073 Hamburg-Harburg| www.kulturwohnzimmer.de

INNENstadtDIALOGE 

Foto: always

Zur SuedArt dreht sich im Kulturwohnzimmer alles um die kreative Ko-Produktion, den Dialog und das Entstehen von Nachbarschaftlichkeit und Zukunftsvisionen. 

Zahlreiche in den letzten Jahren entwickelte, getestete und verfeinerte Formate des gemeinsamen künstler-ischen Gestaltens liefern spannende Einblicke in das Harburger Stadtteilleben und die Kreativität seiner Bewohner*innen. 

Die Ausstellung umfasst sowohl verschiedenste Gemeinschaftswerke und -bilder, gemalt oder gesprüht, kleinformatig, mehrteilig oder riesengroß, als auch Serien und Werke lokaler Künstler*innen, Installationen, Musik und intermediale Jam-Sessions. 

Vom Harburger Bahnhof kommend, werden Besucher*innen schon in der Seevepassage, vor dem Gloria-Tunnel und in Richtung Lüneburger Straße blickend, von strahlenden Farben empfangen. Denn der Bauzaun am Neubauprojekt HAR6 ist das jüngste Gemeinschaftswerk und Ausstellungsstück im Sinne der INNENstadtDIALOGE. Geziert werden die rund 80m² von einem großen, vielschichtigen Gemeinschafts-Graffiti, initiiert und umgesetzt vom Kulturwohnzimmer e.V. in Zusammenarbeit mit über 100 Beteiligten, Passant*innen und spontan Entschlossenen. 

Am Tag der Vernissage bildet dieser Zaun den Ausgangspunkt einer Reise in die dialogische Produktion von Gemeinschaftswerken. Der Gloria-Tunnel wird zur Galerie-Passage, verhüllt von riesigen, noch in der Pandemie entstandenen Werken, gemalt mit 1,5m langen Pinsel unter dem Projekttitel “mit-Abstand-Malen”.  Begleitet von Jam Sessions, Licht und Videoinstallationen führt die Ausstellung in das Innere des Stadtteilateliers.  In 3 Räumen, bei Getränk, und Gespräch laden wir zum Eintauchen in die verschiedensten Bildwelten früherer Atelier Besucher*innen sowie zum Betrachten der Werke aktuell vor Ort aktiven Künstler*innen.