Künstler*innen

„Alles wird schön e.V.“ (Kunst & Kulturverein)

Vor einigen Jahren bei Alles wird schön e.V. das Kunstprojekt “Absender unbekannt”. 33 internationale Künstler*innen haben Arbeiten im Postkartenformat in Ibage und Medellin / Kolumbien ausgestellt. Insgesamt waren 130 Arbeiten ausgestellt und hinzugekommen sind die Arbeiten von kolumbianischen Künstler*innen. Die gesamten Arbeiten aller Künstler*innen sind in der SuedArt 2022 ausgestellt!  Ziel war und ist der internationale Kunst- und Kulturaustausch. Organisation und Realisation: Jürgen Havlik / Ingo Finnmann – Sofia Gutierrez / Sören Fuchs in Kolumbien.

Teilnehmende Künstler*innen: Andrea Rausch / Barbara Koch / Lu-Ping Tan-Storjohann / Jörg Länger / Natascha Zakarowa / Voula Doulgeri / Doris Adam-Wollschläger / Jenia Jouravel / Lisa Schmidt / Ayane Maria Fuertes Niethammer / Waldemar Sulewski / Ava Smitmans / Gerten Goldbeck / Katharina Holstein-Sturm / Ingo Finnmann / Juergen Havlik / Jörg Peter Lund / Johanna Wunderlich / R. Meyer Schmeling / Eva Lehmann / Käthe Haase Kornstein / Farzad Sarfarazi               / Heike Rolshoven / Carmen Mac Pherson / Kathrin Günther / Heilwig Jakobs / Andrea Löhrke / Harald Finke / Sigrid Gruber / Justus Schwerdtfeger / Irmgard Gottschlich / Sven Übelacker / Stephan Kaeßmeyer

www.alles-wird-schoen-e-v.de

Ingo Finnmann
Kleines Haus im Sommerregen

Borstel, Annette von

www.annettevonborstel.de

Jahrgang 1966, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg und Antibes und ist als freischaffende Künstlerin tätig. Schon mit 14 Jahren verfiel sie der Portraitmalerei und erhielt auch Unterricht bei Prof. Storch. Sie studierte Kunst in Kassel, war Stipendiatin in Altena und einige Jahr in Schottland und Frankreich tätig. Sie betreibt ein privates Kunstatelier für Kinder und liebt die Freiluftmalerei, die die sie auch „plein air“-Kurse anbietet.

Behrens, Thomas

Jahrgang 1961 lebt und arbeitet seit etlichen Jahren in einem Mecklenburger Atelier. Zunächst war sein künstlerisches Ausdrucksmittel der Kugelschreiber, später jedoch wechselte er, angeregt durch das Ausführen von Wandmalereien, zur Farbe. Bezeichnend für „Behris“ Gemälde ist die Lebhaftigkeit, welche sich in fließenden Linien und großer Farbintensität ausdrückt. Die Hauptmotive sind Darstellungen imaginärer Pflanzen – und Wasserwelten, die in verfremdeter Weise die Bildfläche bestimmen. Eine impulsive Strichführung, der meist pastos aufgetragenen Farbe, erweckt den Eindruck großer Spontanität und spiegelt ungestüm und kraftvoll innere Spannungen und Konflikte des Künstlers wider.

www.artbehri.de

Der ewig Lächelnde
Wachtelküken

Brauer, Sven

Jahrgang 1961, lebt und arbeitet in Buxtehude. Er hatte u.a. Sattler und Grafiker gelernt, ist aber seit mehr als zwei Jahrzehnten als Maler und Zeichner tätig. Lange Zeit war er in Hamburg-Altona aktiv und leitete dort u.a. den Kunstbereich der Hauptkirche Altona. Er hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland aber auch künstlerische Leitungen u.a. des mehrjährigen Buxtehuder Kunstfestes inne. Er bietet Kurse und workshops und sogar ganze Malreisen an. Seine Motive sind oft aus der Tierwelt aber auch maritim oder von der Portraitzeichnung geprägt. Das Urban Sketching, das Schnellzeichnen und Skizzen generell wie auch Übermalungen sind beliebte Techniken von ihm.

brauersven.jimdofree.com

Peter Busch – Künstler zu Gast in Harburg

Peter Busch, Jahrgang 1971, lebt und arbeitet in Leipzig und ist aktuell Stipendiat bei „Künstler zu Gast in Harburg e.V.“ im Mayr´schen Haus in der Lämmertwiete. Er studierte Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, hat bundes- und weltweit ausgestellt und etliche Ausstellungskataloge erstellt.

Seine Bilder sind lyrisch-märchenhaft anmutende Gegenwelten der Stille und Verträumtheit, weit weg von der Umtriebigkeit der Großstadt. En Miniatur setzt der Künstler seine Protagonisten in das weite landschaftliche Ambiente seines Tafelbildes. In einer reduzierten Farbpalette mit Grau-, Blau- und Grüntönen moduliert Busch sensibel die Bildfläche mit fein nuancierten Zonen des Sfumato und verleiht dem Gemälde eine reiche und dichte impressionistische Textur. Der Mensch bleibt in Buschs Bildern meist abwesend. Die Kompositionen suggerieren, dass nicht zu identifizierende Figuren vor dem Motiv angeordnet sind und damit der Eindruck entsteht, die Situation ist unter Beobachtung. Das gibt den Bildern einen beängstigenden Grundton. Das Gefühl bleibt virulent, dass etwas geschehen müsse, wobei der Zeitpunkt ungewiss bleibt. Gewiss ist hingegen, dass Busch Malerei zelebriert.

www.galeriekleindienst.de

Duschek, Sanna

Jahrgang 1976, in Finnland geboren, lebt und arbietet mittlerweile in Hamburg-Harburg. Sie studierte Bildende Kunst in Finnland und Deutschland. Ihr finnischen Wurzeln zeigen sich in ihren Werken unverkennbar – aufgewachsen an einem Bach in der Abgeschiedenheit des ländlichen Lebens. In Duschek´s Kunst lebt diese Naturnähe und Tierwelt mit all seiner nordischen Mystik und Weite. Fern der finnischen Landschaft und Kultur, ausgeliefert der Mentalitäten der Großstadt Hamburgs ergeben sich bei Duschek immer wieder neue Spannungsfelder in Ihrer Kunst. Und unablässig Neues zu Versuchen, wie aktuell Video- und Performancekunst.

Menschliche Seelenzustände, Gefühle, Abgründe und Ängste in Intensiven Farbgebung. Farben als psychologische Seelenbereiche sind häufig in ihren Bildern zu finden.

Instagram: sanna_duschek

MSH-Studiengruppe Expressive Arts in Social Transformation (e.a.s.t.)

Im Harburger Hafen kann man an der Medical School Hamburg (MSH) Kunst studieren – im Rahmen des Studienganges Expressive Arts in Social Transformation (e.a.s.t.). Zur ausstellenden Studiengruppe zählen Judika Vollmer – Installation, Antonia Löcher – Konzeptkunst, Fabian Christmann – Skulptur, Kevin-Moris Wlotzki – Abstrakte Malerei und Bergith Lassen – Textilkunst.

Engelmann, Matthias

Jahrgang 1957, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg. Er studierte Physik und physikalische Technik bis zum Abbruch 1978. Fortan widmete er sich gänzlich der Kunst von Licht und Elektronik. „Mattis“ Arbeiten fangen Farben, Formen und Töne der Natur ein und geben ihnen mit selbst entwickelter Steuerungselektronik und versteckten Leuchtdioden eine neue Gestalt. Als Materialien nutzt er Metall, Stein, Hightech oder Schrott. Mattis tieferes Verständnis für Natur und physikalische Prozesse erschaffen so technische Kunstwerke, die zur Natur zurückführen und wie Frösche, Grillen, Käfer oder Libellen anmuten.

Finke, Harald

Jahrgang 1941, lebt und arbeitet in der Lüneburger Heide. Nach einem Hochbaustudium studierte er Kunst in Sydney und Hamburg. Sein Bereich ist die PflanzenKunst, mit dem Versuch sich dem Lebewesen Pflanze auf interdisziplinäre Art und Weise zu nähern und subdialogische Kommunikationsformen zu entwickeln. Das mündet in einem Superdialog mit Stein, Pflanze, Tier. Er arbeitet mit Fotografie, Zeichnung, Malerei, Installation, Computertechnik und textet.

www.haraldfinke.de

Förster, Jens

Lebt und arbeitet in Hamburg-Wilhelmsburg, studierte an der HfBK und HAW in Hamburg. Er versteht sich als Multimedial-Künstler und stellte jüngst im Hamburger Westwerk und Bergsdorf bei Berlin aus, in Bälde in London. Förster ist (Mit-)Initiator der Hamburger Ausstellungsräume ’88′, ‚Galerie Einer im Elektrohaus‘ und ‚Südbalkon‘.

www.jensfoerster.net

Förtsch, Inge 

Förtsch ist seit 2004 als Künstlerin aktiv in der Off- Scene Hamburg tätig. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit systemisch-psychologischen Strukturproblemen und ist beständig auf der Suche nach danach, ungewöhnliche Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen. Seit 2008 bespielt sie mehrere Alter Egos, darunter die Konzeptkünstlerin Amber Jam. In dieser Rolle hat sie im Gängeviertel 2017 den TEARS Club, eine soziale Skulptur frei nach Beuys, ins Leben gerufen. Ihre Schwerpunkte sind Malerei und Grafik, sowie konzeptuelles Arbeiten zu den Themen Persönlichkeit, Vernetzung, Umwelt und Intersektionalität. 

www.kunstding.com

dav
Im Grünen

Gerdts, Antje C.  

Arbeitet v.a. mit Pflanzen. „Pflanzen sind schon seit jeher meine Freunde und meine Leidenschaft…. am liebsten sind mir die wildwachsenden Pflanzen und Bäume, die uns in der freien Natur begegnen. In der Natur tanke ich auf und spüre die Kraft um mich herum. Pflanzen sind sich selbst genug. Sie wollen nichts von uns, eher im Gegenteil, sie verschenken sich, geben sich hin und tun gut.“
Die Botschaft der Pflanzenbilder: heitere Gelassenheit und In-sich-Ruhen laden zu kindlichem Staunen und sich Versenken ein. www.antje-gerdts.de

Gottschlich, Irmgard

Jahrgang 1939, lebt und arbeitet in der Lüneburger Heide, studierte Malerei und Grafik in Hamburg und stellt seit Ende der 70er Jahre bundesweit aus und kuratierte verschiedene Ausstellungen. Sie zeichnet auf Papier, auf Alltagsgegenständen wie Betten, Tischen, Tischtüchern oder Stühlen und mit Farb- und Bleistift. Mal werden es Rauminstallationen, mal Skulpturen, mal klassisch Bilder. Den Werken liegt oft eine Konzeption zugrunde, die es zu ergründen gilt.

www.irmgardgottschlich.de

Gruber, Sigrid

Jahrgang 1958, lebt und arbeitet in der Nordheide. Sie studierte Grafik und Kunst und war Dozentin an der Freien Kunstakademie Hamburg und hatte unzählige internationale und bundesweite Ausstellungen. Sie arbeitet experimentell und richtet den Blick auf das Material. Sie arbeitet mit Fundstucken, die sie meistens in der Natur findet. Das können von Umwelteinflüssen verwitterte Wellpappen, Baumrinde, Holz, Dammmaterial oder zerknittertes Verpackungsmaterial sein. Sie kombiniert sie mit gegensätzlichen Materialien und Farben in ein künstlerisches Spannungsfeld.

www.sigridgruber.com

Habibi-Atelier von Sly

Das „Habibi Atelier“ (arabisch für „geliebtes“ Atelier) wurde 2015 vom Künstler Sly ins Leben gerufen. Die Idee entstand spontan in einem Flüchtlingscamp. Seit März 2017 ist es ein offenes Atelier für alle und wird (noch) durch das Bezirksamt Harburg gefördert. Das „Habibi Atelier“ bietet einen Platz, an dem sich alle Menschen – egal ob jung oder alt, seit Langem in Harburg oder erst seit Kurzem, mit Handicap oder ohne – künstlerisch betätigen und friedlich ihre Kulturen austauschen können. Zu seinen jährlichen Aktionen gehört der Kunst-Tausch für Obdachlose, bei der zum Jahresende Kunst im Tausch z.B. gegen Schlafsäcke erworben werden kann.

www.habibiatelier.art

Hagedorn, Petra Kathrin

Hagedorn lebt und arbeitet in ihrer Galerie am Deich in Hamburg-Harburg. Sie ist graduierte Designerin im Fachbereich Buchillustration (FHH Gestaltung Hamburg), absolvierte ein Studium der Malerei bei div. Künstlern und ist Freischaffende Künstlerin und Illustratorin für diverse Buchprojekte. Ihre bevorzugten Techniken sind Malerei, Illustration, Computercollagen, Digital Art und Mixed Media. Ihr Spektrum reicht weit und ist vielfältig an Themen und Techniken bis hin zur digitalen Kunst. Viele kennen und schätzen auch ihre „Harburger Kunstsalons“, in denen die sie unterhaltsam und doch fachkundig Gespräche rund um die Kunst, Künstler*innen und Kunstorte führt.

hutzenblog

Hahnefeld, Joachim

Jahrgang 1951, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg. Er studierte visuelle Kommunikation und Grafik Design an der FH für Gestaltung, Hamburg und arbeitete lange für das Kulturmagazin harlekijn (später Pierrot) und in diversen Werbeagenturen. Nach einer Phase der Landschafts- und Portraitmalerei widmet er sich jüngst Collagen, die aus Haaren figürliche Szenen entstehen lassen. „In jeder Haarsträhne, jeder Haartolle stecken Energien. Diese Energien verwandle ich in menschliche Gestalten, die mal bizarr daherkommen, mal skurril, immer aber überraschend.“

Waldeinsamkeit

Heimers-Dahm, Ulrike

Als freischaffende Künstlerin und Kunstpädagogin lebt und arbeitet sie in Hamburg. Sie studierte an der Kunstakademie Münster bei Johannes Bruns, Gunther Keusen und Ludmilla von Arseniev. Im steten Ausprobieren und auf der Suche nach Neuem und Wahrem anverwandelt sie sich ihrer Umgebung und ihrer Umwelt und trifft mit Linien, auch Buchstaben, Schriften, Formen, Klecksen, diversen Farbaufträgen Entscheidungen und Setzungen auf der Ebene malerische Poesie.

So entstehen Bilder und darüber hinaus Objekte, in denen ein gegenständlicher Bezug in unterschiedlichem Abstraktionsgrad vorherrscht, aber auch Malereien, die rein abstrakter Natur sind und in denen eine bestimmte Farbigkeit und die Bewegung verschiedener Formen das Thema bzw. den Inhalt bilden.

www.heimers-dahm.de

Kausch-Wannags, Angelika

Jahrgang 1951, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg. Ursprünglich im Marketing tätig gewesen, widmete sie sich später dem Schreiben und Malen. Sie lernte u.a. bei Petra Bergerhoff und arbeitet bevorzugt mit Pinsel, Feder, Finger, Filzstift, Karte oder Schwamm auf Leinwand, Holz und Packpapier. Auch Collagen finden sich unter den Werken. „Beim Malen experimentiere ich gerne und verwende Acrylfarben, Wachs, Kreide, Moorlauge und Binderfarbe. Ich zeichne mit Pinsel, Feder, Finger, Filzstift, Karte oder Schwamm auf Leinwand, Holz und Packpapier. Auch die Erstellung von Collagen macht mir riesigen Spaß. Außerdem schreibe ich in meiner Freizeit mit Hingabe Kurzgeschichten und habe ein erstes Buch veröffentlicht, das eine Reise nach Namibia beschreibt.“

angelika-keusch-wannags

Lautenschläger, Yvonne

Lautenschläger arbeitet und lebt in Hamburg-Harburg und fand zu ihrem Traum der Kunst erst nach Jahren naturwissenschaftlicher Arbeit mit 45 Jahren, studierte an Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung“ (AWW Hamburg) Kunst und stellte vornehmlich bundesweit aber auch in China und auf den Kanaren aus. Die Kunsthistorikerin Dr. Schlüter-Oldekop beschrieb Lautenschlägers Schaffen mal passend: „Bei allen Bildern von Yvonne Lautenschläger fällt zunächst auf, das die Grundaussage eher positiv ist: Die Werke erscheinen humorvoll, können den Betrachter für sich einnehmen, regen zum Schmunzeln an. Dennoch darf man sich nicht täuschen lassen: Das ist Kalkül. Die Künstlerin will den Betrachter erst einmal für sich gewinnen, ihn keinesfalls durch negative Aspekte abschrecken, um ihn dann – wenn er sich auf das Werk einlässt – feinsinnig auf die inneren Werte aufmerksam zu machen.“

www.medeasspace.de

Leibrock, Peter

Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg. Seit der Erfindung der Sofortbildkamera ist er enthusiastischer Fotograf. Seine Bilder sind spontane Momentaufnahmen, Schnappschüsse, wie sie entstehen, wenn beiläufig etwas ins Auge fällt und das Handy aus der Hosentasche gezogen werden kann, um auf den Auslöser zu drücken. Die Entscheidung zur Schwarz-Weiß-Abbildung ergab sich aus der Absicht: Alltägliches und Vertrautes erscheint unerwartet und fremd, die Grautöne der Aufnahmen lösen die Dinge aus den bekannten Zusammenhängen. Der Verzicht auf die Farben, die Reduktion auf Form und Struktur, auf Ausschnitt und Fragment, befreit den betrachtenden Blick aus einer gewohnten Sehweise und öffnet den Raum für Assoziationen. 

Lytovchenko, Paula

Lytovchenko lebt und arbeitet in Kiew. Sie studierte dort Kunst und Architektur und ist seit den 90er Jahren als freischaffende Künstlerin tätig. Sie verfolgt in ihren Monotypien den Stil des Impressionismus, mal realistisch, mal nostalgisch. Reisen führten sie in die USA, Schweden, Frankreich, Italien, die Niederlande und auch Deutschland, wo sie auch ausstellte. Ihre bevorzugten Materialien sind Öl, Papier, Stift und Glas. Durch die Fortführung des impressionistischen Stils wirken ihre Arbeit vertraut, überraschen aber zugleich durch Unerwartetes.

www.instagram.com/vintage_artmix

Maukel, Kalle / Jarmatz, Werner

Die beiden Künstler leben und arbeiten in Hamburg, lernten sich kennen und zu ergänzen  und wurden so zum well-wired-team. Kalle Maukel hat sich auf die Arbeit mit Draht spezialisiert und häkelt daraus faszinierende Objekte. Werner Jarmatz hingegen arbeitet mit digitalen Techniken und setzt in der Zusammenarbeit programmierte Licht- und Soundmuster in Szene. So taucht das Drahtobjekt ab in einen scheinbar leeren Raum von Lichtstrukturen. Immer wieder neue Lichtspiele wandern über das Drahtgeflecht, schafft so neue Formen und Eindrücke und wirkt zuweilen wie ein Hologramm. Ihre neue Installation trägt den Titel „white-matter-bypass“. Ausstellungen und Performances fanden bereits im Harburger Rieckhof und der Kunstleihe Harburg statt.

kallemaukel

Idee (2022)

Möbius, Barbara-Kathrin

Jahrgang 1967, studierte Kunst in Hamburg, dozieret einige Jahre an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und an der Lichtwark-Schule. Sie widmet sich v.a. der Malerei und hat bundesweit ausgestellt. Sie bevorzugt Großformate, erarbeitet aber auch kleine, meist abstrakte „Sofa-Formate“. Reales und Surreales gehen in den Werken oft ineinander über, Pinsel und Stift sind die meist genutzten Werkzeuge.

In ihrer zeichnerischen Serie (Anfang der 90er) „Hambur­ger Stadt-Straßentagebuch“ schon nahm sie mit spitzer Feder, Stift und Pinsel Geschehnisse des Alltags und Phänomene unserer Wohlstandsgesell­schaft aufs Korn und ergänzte es um Texte und Sprache. In der Malerei verwendet sie das Großfor­mat zumeist für narrative Szenen von teils drastischer Deutlichkeit. Im kleinen Format, den „Sofaformaten“, ist sich seit einigen Jahren eine zunehmende Abstraktion erkennbar. Zahlreiche ihrer Werke sind bereits in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

www.bkmoebius.de

Ratschat, Jan

Jahrgang 1965, lebt und arbeitet in Hamburg. Er studierte Malerei in Köln und Düsseldorf, war Mitgründer von art placement und dem Schauraum Hamburg. Er folgte Lehraufträgen in Hamburg und auch in Indien und hatte etliche nationale und internationale Ausstellungen. Seit geraumer Zeit hat er ein Atelier in der Hamburger Admiralitätsstraße. Er arbeitet bevorzugt mit Öl, erstellt aber auch Rauminstallationen. Dabei ist die unmittelbare Konfrontation des Betrachtenden mit den Werken originär. Die Assoziationen, Erinnerungen oder Phantasien in die Zukunft lösen beim Betrachter Rollenbilder und Handlungsmuster aus und schaffen neue Identitäten und Verordnungen.

janratschat.com

1987

Schwinge, Ralf

Jahrgang 1990, lebt und arbeitet im Süden Hamburgs. Schwinge ist seit 2015 als Titelbildzeichner vom Harburger Blatt und durch seine Harburg-Ansichten bekannt. Sein Label ist INTO-ART. Der NDR bezeichnet ihn als „vielseitigen Künstler und brillanten Zeichner“. Seine Gemälde entstehen meist in Pleinair-Manier direkt vor der Staffelei. Er hat aber auch schon mehrere Fassaden und Innenwände gestaltet.

www.into-art.de

Sulewski, Waldemar

Jahrgang 1968, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hamburg. Er studierte Kunst an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und hatte zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und Europa.

Sulewski durchdenkt und reflektiert die Möglich­keiten der zeichnerischen Darstellung des existentiellen Daseins. Seine vielschichtigen und bizarren Menschenbild­nisse verstehen sich aus einem nachfühlenden Verständnis für innerliche Extremsituationen der lebenden Kreatur.

Die Verzerrungen der Figuren sind nicht als Folge eines reinen Leidensprozesses anzusehen, sondern dienen als Verstärker von Gefühlswelten. Durch das Weglassen des Raumes und fehlender äußerer Charakteristika der Figuren, wird ein Grad an Abstraktion erreicht, der das Hineingewor­fensein des Menschen in seine „nackte“ Existenz symboli­siert.

Timm, Thomas

Jahrgang 1970, lebt und arbeitet in Hamburg-Harburg. Er studierte Illustration und Malerei an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Er arbeitet hauptsächlich mit Öl und Acryl, wie auch Bleistift, Feder und Fineliner. Nach einigen Jahren der Arbeit mit historischen Motiven konzentriert er sich derweil auf die Gegenwart und ihre Architektur. Realismus und Phantasie gehen dabei manchmal übergangslos ins Werk ein. Ein zentrales Thema Timms ist immer wieder der Mensch, seine Wohnräume, seine teils karikaturartigen Portraits. So vermengt sich Unterhaltsames und Bewegendes. Faszinierend ist der Blick aufs Detail wie auch die Wirkung der verwandteb Materialien.

www.thomastimm.co

Weber, Jürgen

Jahrgang 1954, lebt und arbeitet in Hamburg-Kirchdorf. Weber stellt seine Werke seit den 80er Jahren bundesweit aus und lädt seit geraumer Zeit jährlich zur Schau „Kunst im Garten“, in dem er eine wahre Kunstsafari inszeniert. Einer seiner künstlerischen Schwerpunkte sind Collagen, die einen dreidimensionalen Effekt durch Tiefe und Vielschichtigkeit erzielen. Dabei nutzt er alltägliche Materialien wie Postkarten, Verpackungen, Teile von Werbeplakaten oder alte Comics. Es entstehen eine Art „Schaufenster“, die in vergangene oder nie dagewesene Zeiten entführen. Die Werke sind stets durch (Selbst-)Ironie geprägt.  

Kunstgruppe WattenbergART

Die Kunstgruppe WattenbergART lernte sich im einstigen Heimfelder Café „WattenbergAcht“ bei Ausstellungen kennen. Als Zusammenschluss Kunstschaffender traf man sich regelmäßig, tauschte sich aus und diskutierte verschiedene Ausstellungsformate. Das Café schloss 2016, die Gruppe blieb und zeigt noch heute mit ihrer Kunst Präsenz und ist so Teil des kulturellen Lebens Harburgs. Kunstschaffende sind nach wie vor herzlich willkommen, um sich an Gesprächen und Aktivitäten zu beteiligen.

www.wattenbergart.de

Wendland, Gabriele

Jahrgang 1961, lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte an der HBK Braunschweig und war Meisterschülerin von Walter Dahn. Studienreisen führten sie nach Jordanien, Tunesien, China, Dubai, Russland, USA, Ägypten, Italien, Australien und Thailand, wo sie auch ausstellte.

Sie arbeitet mit Öl und Acryl, Aquarellfarbe, Tusche und verschiedenen Stiften auf Leinwand, Papier und anderen Materialien. Sie beschäftigt sich außerdem mit der Holzschnittkunst.

Ihre Werke sind eine Mischung aus Realität und einem assoziativem und experimentellen Malprozess.

www.Gabriele-Wendland.de